1993 gründetet Mang Chen seinen Veranstalter. Heute kümmern sich über 500 Mitarbeiter um die Urlaubs- und Firmenreisen von Chinesen und Deutschen.

 

Er kennt das China-Geschäft in alle Richtungen. Mang Chen ist Ansprechpartner für chinesische Reisende, die Europa ansehen wollen, und für deutsche Urlauber, die sich für eine Reise nach China interessieren. Und die Geschäfte laufen gut, sagt der Manager. 1993 gründetet der gebürtige Chinese Mang Chen seinen Veranstalter Caissa Touristic in Hamburg. Dahinter stand die Idee, seine Landsleute, die in Deutschland leben, beim Ticket- und Reisekauf mit seinen guten Deutschkenntnisssen zu unterstützen. Das kam bei den chinesischen Geschäftsleuten gut an und sprach sich schnell herum in der chinesischen Community in Deutschland.
 
Reisebüros wilkommen. Chen kennt das Touristikgeschäft seit langem. Er hatte in seinem Heimatland zuvor fünf Jahre als Reiseleiter für namenhafte deutsche Touristikkonzerne gearbeitet. Heute führt Mang Chen ein Unternehmen mit über 500 Mitarbeitern an sieben Standtorten. Das Headoffice in Hamburg ist unter seiner Leitung, sein Bruder führt das Büro in Peking.
Seit zwei Jahren beobachtet Mang Chen in Deutschland eine sehr hohe Nachfrage nach China-Reisen. Für 2007 hat er deshalb sein Angebot an Studien- und Erlebnisreisen stark ausgebaut. In der Regel sind seine Gäste mittleren Alters, finanziell gut ausgestattet und interessiert an kulturellen Erlebnissen – und das in Gruppen mit maximal 20 Teilnehmern. 16 neue Reisebausteine für den flexiblen Urlaub erweitern den Katalog in diesem Jahr.
Bisher vertreibt Caissa Touristic die China-Reisen in Deutschland vorwiegend im Direktvertrieb. Das will Mang Chen in diesem Jahr ändern und baut auf die Zusammenarbeit mit Reisebüros. „Alle Büros sind uns herzlich willkommen“, sagt er. „Wir zahlen hohe Provisionen und bieten ein tolles Produkt zu einem guten Preis.“ 2006 haben 1500 Deutsche eine Gruppenreise bei Caissa Touristic gebucht. In diesem Jahr erwrtet Chen zweistellige Zuwachsraten, die er auch mit der Unterstützung der Reisebüros erreichen will. Und danach erst wird er über ein drittes Büro in Deutschland entscheiden – im Gespräch ist Frankfurt.  cs

 

 


 

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